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Geschichte

Die Geschichte der Pflanze Aloe Vera ist mindestens 5000 Jahre alt.

  • Im alten Ägypten nannten die Priester die Aloe Vera „Pflanze der Unsterblichkeit“. Sie wurde zur Einbalsamierung der Toten verwendet und als Wegzehrung mit auf den Weg ins Jenseits gegeben. Aber auch Cleopatra bediente sich des Saftes für die tägl. Haut- und Schönheitspflege.
  • Für die Griechen war die Aloe Vera das Symbol von Schönheit, Glück und Gesundheit. Hippokrates beschreibt in einem seiner Lehrbücher verschiedene heilkräftigende Eigenschaften.
  • Alexander der Große ließ sich seine Wunden während seiner Eroberungsfeldzüge mit Aloe Vera behandeln.
  • Marco Polo lernte Aloe Vera auf seinen Reisen kennen.
  • Christopher Kolumbus führte Aloe Vera als „Heiler im Topf“ gegen Hunger und Krankheit auf der Santa Maria mit.
  • In der chinesischen Kultur ist die  Aloe Vera fester Bestandteil medizinischer Behandlungen und nennt sie "Mittel zur Harmonie". Sie zählt zu den Pflanzen mit den größten Heilkräften.
  • Für die Japaner ist die Aloe Vera eine wahrhaft "Königliche Pflanze". Sie wird gegessen, getrunken und äußerlich angewendet.
  • In der indischen Heilkunde Ayur Veda ist Aloe Vera als „Quelle der Jugend“ fest verankert.
  • Auch die Mayas und Indianer kannten die Verwendung dieser Wüstenpflanze . In glühender Asche gegarte Aloe Blätter bereicherten das Nahrungsangebot.

Mit Einzug der Schulmedizin Anfang 1900 geriet jedoch die Aloe Vera in unserem Kulturkreis in Vergessenheit.

Dennoch ist die Aloe Vera in vielen Ländern, in denen die westliche Medizin die traditionelle Heilkunde noch nicht vertrieben hat, die Heilpflanze schlechthin.

Das große Ansehen der Aloe Vera und ihre wunderbaren Eigenschaften bewegten zahlreiche Wissenschaftler, ihre Substanzen und die damit verbundene therapeutische Wirkung zu untersuchen. Sie entdeckten und entdecken bis heute, dass die überlieferten Eigenschaften keinesfalls Legende sind.

Heute erlebt die Aloe Vera eine wahren Renaissance und erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit bei den Anwendern.  Wer sie einmal angewendet hat, sowohl äußerlich als auch innerlich, mag sie nicht mehr missen.